Interessengemeinschaft Profitraining

 

 

Michael Maurissens - Leitung & Kuration | michael@igprofitraining.de

 

Michael Maurissens wurde in Brüssel geboren, wo er mit seinem Tanztraining begann. Weiter studierte er Tanz an der Heinz-Bosl-Stiftung in München (1991-1992) und an der Schweizerischen Ballettberufsschule in Zürich (1992-1993 - mit der Unterstützung der Pierino Ambrosoli Foundation) und war beim Ballett Nürnberg/ Tanzwerk Nürnberg, Ballett Freiburg pretty ugly, dem Nationaltheater Mannheim und Pretty Ugly Tanz Köln engagiert. 2009 gründete er zusammen mit dem Kollegen Douglas Bateman das MichaelDouglas Kollektiv, welches sich um einen Kern von fünf Performern bildet, die sich konsistent für unterschiedliche Aktivitäten neu verbinden – mit vertrauten und mit neu zu entdeckenden Tänzern, Choreografen, Musikern und einem breitgefächerten, kollaborativen System von institutionellen Partnern.

 

Seit einigen Jahren arbeitet Michael Maurissens mit Medien über die Mittel der Tanzkunst hinaus, auf dem Gebiet des Graphic Design, der Photographie und des Films (als Filmemacher, Kameramann und Cutter) und 2013 schloß er sein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln; sein Studium konzentrierte sich auf Szenografie, angewandte bildende Kunst und Dokumentarfilm. Heute inszeniert und produziert er Filme, experimentelle Videoarbeiten, Performance-Dokumentationen und beteiligt sich an gemeinsamen visuellen Kunstprojekten.

www.mdkollektiv.de | www.zaik.org | www.miflo.com

 

 

 

 

Silvia Ehnis - Leitung & Kuration | silvia@igprofitraining.de

 

Silvia Ehnis Pérez Duarte ist eine mexikanische Tänzerin und Choreographin, die in Köln lebt. Ihre choreographische Arbeit ist inspiriert von verschiedenen Aspekten einer Gemeinschaft, sowohl in der Praxis als auch im Diskurs, mit einer starken Neigung zum musikalischen Aspekt von Bewegung und Performance. Seit 2015 ist sie Gründungsmitglied und künstlerische Leitung von TachoTinta. Ihre Arbeiten wurden in Mexiko, Deutschland und Südkorea gezeigt. Sie wurde 2017 vom tanz.tausch Festival im Rahmen des Formats "Young Talents" unterstützt.

 

Als Tänzerin arbeitete sie in Tanz- und Opernproduktionen und Forschungsprojekten mit Stephanie Thiersch, Overhead Project, Shumpei Nemoto, Didier Therón und Johnny Lloyd.  Sie ist Gründungsmitglied von TachoTinta und Mitarbeiterin für Unfähigkeiten.

 

In ihrer Arbeit mit TachoTinta initiiert, gestaltet und/oder tritt sie in mehreren Stücken und Projekten auf. Sie sucht nach Kooperationen mit anderen Künstlern und verschiedenen Arten von Projekten und Formaten. Dies hat es TachoTinta ermöglicht, sich an den Arbeiten anderer Künstler wie Kollektiv Zoo, wyst. In und außerhalb von TachoTinta entwickelt sie auch künstlerische Forschung und interdisziplinäre Formate.

 

Silvia Ehnis ist Teil des Masterstudiengangs "Szenische Studien" an der RUB in Bochum. Sie studierte den Bachelor in Zeitgenössischem Tanz am Center of Contemporary Dance der University of Music and Dance in Köln und den Bachelor in Politikwissenschaften und öffentlicher Verwaltung an der Fakultät für Sozial- und Politikwissenschaften der UNAM in Mexiko City.

 

Sie arbeitet bei ZAIK, wo sie mehrere Tanzformate in Köln koordiniert, wie z.B. die professionelle Ausbildung für lokale Tänzer und das Residenzprogramm im Quartier am Hafen.

www.tachotinta.com

 

 

 

 

Susanne Schneider - Leitung & Kuration | susanne@igprofitraining.de

 

Susanne Schneider, Tänzerin, Tanzdozentin und Tanzvermittlerin, wurde in München geboren und begann ihre Tanzausbildung in Spanien. Sie studierte Erziehungswissenschaften, Europäische Ethnologie und Vergleichende Religionswissenschaften an der LMU München. 2014 schloss sie ihren BA in Tanz/Tanzvermittlung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln / Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln ab.

 

Seit 2013 arbeitet sie als freischaffende Tänzerin zusammen mit Cocoondance, Overhead Project und Özlem Alkis und performt in deren aktuellen Arbeiten.

 

Tanzvermittlung sieht sie als einen zentralen Bestandteil der Kunstsparte Tanz, der Brücken schlägt zwischen recherchierenden Tanzkünstler*innen, tanzenden Teilnehmer*innen und wahrnehmendem Publikum. In Workshops sensibilisiert sie Publikum für gerade Gesehenes oder stimmt Tagungsteilnehmer*innen auf kommende Seminare ein. Um ihr Interesse an der Tanzvermittlung zu vertiefen, begann sie im April 2018 den Master of Contemporary Dance Education an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt zu studieren.

 

Sie gibt in verschiedenen Kontexten Trainings und Workshops für professionelle Tänzer*innen, sowie Jugendliche (Profitraining Köln, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Akademie der kulturellen Bildung Remscheid, Junior Company Bonn, Company-Warm-up bei Cocoondance, Overhead Project, Freiraum Ensemble etc.)

 

Um Strukturen und damit Räume für den zeitgenössischen Tanz zu schaffen, co-organisiert sie das FREAKY#LAB, ein Experimentier- und Begegnungsort für Tanz, Akrobatik, Zirkus, Contact-Impro, Schauspiel und Performance in den ehrenfeldstudios in Köln, sowie die Interessengemeinschaft für Professionelles Tanztraining Köln.

 

 

 

 

Karoline Strys - Kuration | karoline@igprofitraining.de

 

Karoline Strys ist freischaffende Künstlerin an der Schwelle von Tanz, Gesang und Wort. Sie studierte zunächst Allg. und Vergl. Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie in Frankfurt am Main und anschließend Bühnentanz am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Als Tänzerin arbeitete sie mit ChoreographInnen wie Reut Shemesh, Stephanie Thiersch, Özlem Alkis, Maria Golding und Omar Rajeh.

 

Ihre eigenen Arbeiten sind geprägt von einer philosophischen Perspektive, die sich auseinandersetzt mit der Komplexität einer möglichen Übersetzbarkeit in und aus dem Körper heraus; so etwa in der Installationsperformance „On Deconstructing the Body“ zwischen Sprache und Tanz oder mittels einer musikalischen Kompositionstechnik in den Raum hinein wie in „A Solo for Two“, das in Kollaboration mit Valérie Kommer am DOCH in Stockholm und ZAIK in Köln entstand.

2016 besuchte sie ein Seminar zur Angewandten Stimmanthropologie an der UdK in Berlin, wo sie fortan gemeinsam mit der Stimmanthropologin Ulrike Sowodniok an dem Rechercheprojekt „Gesumms“ forschte, einer Untersuchung zu Klang, Bewegung und der Spezifität des Hörens.

Für das Symposium Sense(a)tion ist sie im September 2019 von der Gesellschaft für Tanzforschung eingeladen ihre Rechercheergebnisse in Form einer Lecture zu präsentieren.

2018 absolvierte sie den Zertifikatskurs Regie und Dramaturgie an der UdK Berlin und changiert seitdem zwischen den Feldern Tanz und Theater und Gesang. In unterschiedlichen Workshopformaten vermittelt sie ihre interdisziplinären Ansätze zu Stimme, Körper, Wahrnehmung und Text.

 

Sie ist Mitbegründerin des make a move collective, das sich für seine performativen Happenings - die sich Elemente des Parkour und des zeitgenössischen Tanzes zu nutze machen - den Stadtraum zu eigen macht, um den Blick des Zuschauenden oder beiläufigen Passanten für seine Umgebung zu öffnen.

Darüber hinaus organisiert und leitet sie seit 2017 in enger Zusammenarbeit mit Bryce Kasson, Maayan Reiter und Yana Novotorova Contact Improvisation Workshops und Jams in der Tanzfaktur in Köln. Sie ist als freischaffende Übersetzerin und Lektorin tätig, und ist für das Nachwuchslabor Tanzjournalismus Dance & Dare nominiert, das von DansBrabants, TANZweb.org und Domain voor Kunstkritiek organisiert wird.

www.karolinestrys.com | www.makeamovecollective.com

 

 

Interessengemeinschaft Profitraining

 

Silvia Ehnis - Michael Maurissens - Susanne Schneider - Karoline Strys

 

 

 

IG Profitraining wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

IG Profitraining wird unterstützt durch ZAIK, Quartier am Hafen und Tanzfaktur.

IG Profitraining kooperiert mit dem Zentrum für Zeitgenössischen Tanz/Hochschule für Musik und Tanz Köln und tanz Köln/Schauspiel Köln.